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Elasticsearch ist eine quelloffene verteilte Such und Analyse Engine, die typischerweise Logs, Anwendungsdaten und Inhalte für schnelle Abfragen indexiert.
Elasticsearch ist eine quelloffene verteilte Such und Analyse Engine auf Basis von Apache Lucene. Sie betreibt Volltextsuche, Log Analytics, Observability Dashboards und Empfehlungen. Sie ist Kern des Elastic Stack (ELK) zusammen mit Kibana, Logstash und Beats. Sie kann selbst gehostet oder über Elastic Cloud betrieben werden, das Cluster auf AWS, Google Cloud oder Microsoft Azure ausrollt.
Elasticsearch indexiert, was die Anwendung sendet: Produktkataloge, Kundenprofile, Support Tickets, Inhalte und vor allem große Mengen Server, Anwendungs und Sicherheitslogs (HTTP Logs, Stacktraces, Audit Trails). Logs enthalten häufig IP Adressen, Nutzer IDs, Pfade und manchmal Freitext von Nutzern; das gilt als personenbezogenes Datum.
Indexierte personenbezogene Daten unterliegen wie jede Datenbank der DSGVO. Sie müssen Datenminimierung anwenden, Aufbewahrung definieren (vor allem für Logs, die oft unkontrolliert wachsen), Zugriffe nach Need to know vergeben, Transport absichern und Auskunfts und Löschanträge auf Index und Dokumentebene erfüllen. Die ePrivacy Richtlinie betrifft Elasticsearch nicht direkt, nur die Frontend Cookies.
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Für den Betrieb von Elasticsearch ist keine Browser Einwilligung nötig. Rechtsgrundlage ist Vertragserfüllung (Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO), wenn die indexierten Daten der Leistungserbringung dienen, oder berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) für Sicherheits und Betriebslogs. Sensible Inhalte brauchen eine Grundlage nach Art. 9 DSGVO. Suchanfrage Logs, die das Nutzerverhalten enthüllen, sind oft der sensibelste Teil.
Selbst gehostetes Elasticsearch in einem EU Rechenzentrum bleibt in der EU. Elastic Cloud Regionen Frankfurt, Paris, Dublin, Stockholm oder Amsterdam halten Daten in der EU, der darunterliegende Cloud Provider (AWS, Google Cloud, Azure) bleibt aber US Anbieter. Dokumentieren Sie das Transfermechanismus (EU US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln) und führen Sie für sensible Workloads ein Transfer Impact Assessment.
Aktivieren Sie die Elasticsearch Security Stack: Authentifizierung, RBAC, TLS überall, Audit Logging. Nutzen Sie Index Lifecycle Management (ILM), um Logs nach Frist zu löschen. Pseudonymisieren Sie Nutzer IDs, bereinigen Sie Freitextfelder, maskieren Sie sensible Felder mit Field Level Security und exponieren Sie Elasticsearch nie direkt ins Internet. Dokumentieren Sie das Cluster im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten.
Websites using Elasticsearch must obtain user consent under GDPR regulations.
DPIA considerations
Eine DSFA ist empfehlenswert, wenn Elasticsearch große Mengen personenbezogener Daten, sensible Kategorien (Gesundheit, Biometrie) indexiert oder Analytics und Profiling stützt. Pseudonymisierung, Field Level Security und Aufbewahrungsrichtlinien senken das Risiko deutlich.
Sample consent text
Im Browser ist keine Einwilligung nötig, da Elasticsearch serverseitig läuft. Weisen Sie in der Datenschutzerklärung darauf hin, dass Sie Anwendungsdaten und Logs indexieren, und nennen Sie Datenkategorien, Speicherdauer und Hostingregion.
Elasticsearch erhebt Analyse-Daten — Sie benötigen rechtlich ein Cookie-Banner. Testen Sie FlowConsent kostenlos.
Nein. Elasticsearch ist serverseitig und kommuniziert nie mit dem Browser. Kibana setzt im Browser eigene Session Cookies, die technische Cookies sind.
Im Browser nicht. Solange die indexierten Daten zur Leistungserbringung erforderlich sind, deckt Vertragserfüllung oder berechtigtes Interesse die Verarbeitung ab.
Vertragserfüllung für indexierte Geschäftsdaten, berechtigtes Interesse für Sicherheits und Betriebslogs. Sensible Daten brauchen eine Grundlage nach Art. 9 DSGVO.
EU Regionen von Elastic Cloud halten Daten in der EU, der Cloud Provider ist jedoch US Anbieter. Sichern Sie den Transfer über das EU US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln mit Transfer Impact Assessment.
Empfehlenswert, wenn Elasticsearch große Mengen personenbezogener Daten, sensible Kategorien indexiert oder Profiling speist. Für generische Produktkatalog Suche meist nicht.
Authentifizierung und TLS aktivieren, RBAC anwenden, ILM für Log Retention nutzen, IDs pseudonymisieren, sensible Felder maskieren, Cluster nicht direkt exponieren, Admin Aktionen auditieren.
OpenSearch ist ein Community Fork unter der Linux Foundation. Außerdem Meilisearch, Typesense, Apache Solr und Managed Services europäischer Anbieter wie Algolia (FR) oder Sajari.
Elasticsearch gehört nicht in die Cookie Richtlinie. Beschreiben Sie die indexierten Daten in der Datenschutzerklärung (Kategorien, Rechtsgrundlage, Speicherdauer, Hostingregion).