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MariaDB ist ein quelloffenes relationales Datenbanksystem und Fork von MySQL, das in Webanwendungen zur Speicherung personenbezogener Daten eingesetzt wird.
MariaDB ist ein quelloffenes relationales Datenbanksystem, das 2009 als Fork von MySQL entstand und unter Leitung der MariaDB Foundation weiterentwickelt wird. Es wird häufig als Drop in Replacement für MySQL eingesetzt und bildet das Datenbank Backend zahlreicher CMS, ERP und SaaS Anwendungen, darunter WordPress, Nextcloud und Magento. Aus DSGVO Sicht ist MariaDB eine Backend Komponente, die personenbezogene Daten dauerhaft speichert und verarbeitet, jedoch selbst kein Tracking durchführt.
Die in einer MariaDB Instanz gespeicherten Daten hängen vollständig von der Anwendung ab. WordPress speichert Benutzerkonten, Kommentare und Bestellungen (bei WooCommerce), CRM Systeme legen Kontaktdaten ab, ERP Systeme verwalten Mitarbeiter und Lieferantenstammdaten. Logging Tabellen können IP Adressen, User Agents und Login Versuche enthalten, die unter die DSGVO fallen. Verantwortliche müssen jede Tabelle mit personenbezogenen Daten im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten dokumentieren.
MariaDB setzt keine Cookies, daher ist keine Einwilligung nach Paragraf 25 TDDDG erforderlich. Die Verarbeitung der gespeicherten Daten benötigt eine Rechtsgrundlage gemäß Artikel 6 DSGVO. Verantwortliche müssen technische und organisatorische Maßnahmen nach Artikel 32 DSGVO umsetzen: Authentifizierung, rollenbasierte Berechtigungen, TLS für Verbindungen, Verschlüsselung im Ruhezustand (Data at Rest Encryption seit MariaDB 10.1), regelmäßige Backups und Audit Logging über das MariaDB Audit Plugin.
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Eine selbst gehostete MariaDB Instanz in einem deutschen oder europäischen Rechenzentrum erfordert keinen internationalen Datentransfer. MariaDB SkySQL und Managed Dienste bei AWS RDS, Azure Database for MariaDB oder Google Cloud SQL können je nach Region Datentransfers in die USA auslösen. Wählen Sie eine EU Region und schließen Sie ein Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) mit dem Anbieter ab. Bei US Anbietern stützen Sie den Transfer auf das EU US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln plus eine Transfer Folgenabschätzung.
Aktivieren Sie Data at Rest Encryption für sensible InnoDB Tabellen, erzwingen Sie TLS auf allen Verbindungen und beschränken Sie Datenbank Zugriffe per Firewall und VPN. Konfigurieren Sie das Audit Plugin, um privilegierte Zugriffe zu protokollieren. Definieren Sie Aufbewahrungsfristen je Tabelle und automatisieren Sie das Löschen oder die Anonymisierung mittels Events oder geplanter Jobs. Dokumentieren Sie die Datenarchitektur und stellen Sie Verfahren für Auskunfts und Löschanfragen nach Artikel 15 und 17 DSGVO bereit.
Websites using MariaDB must obtain user consent under GDPR regulations.
DPIA considerations
MariaDB ist Backend Infrastruktur und kein Tracking Dienst. Eine DSFA ist nur erforderlich, wenn die in MariaDB gespeicherten Datenbestände selbst ein hohes Risiko bergen, etwa Gesundheits, Finanz oder Profilingdaten in großem Umfang. Bewerten Sie Verschlüsselung im Ruhezustand, Zugriffskontrollen, Backup Strategie und den Standort des Hosting Anbieters.
Sample consent text
MariaDB setzt keine Cookies und benötigt keine Einwilligung des Endnutzers. Die Datenbank verarbeitet personenbezogene Daten auf Grundlage der Vertragserfüllung oder eines berechtigten Interesses gemäß Artikel 6 DSGVO. Endnutzer werden über die Verarbeitung in der Datenschutzerklärung der Website informiert.
Third-party domains contacted
mariadb.orgmariadb.comapp.skysql.comid.mariadb.comCookies placed
| Name | Type | Duration | Purpose |
|---|---|---|---|
| skysql_session | authentication | Session | Maintains authenticated session for the SkySQL management console. |
| _ga | analytics | 2 years | Google Analytics cookie on the mariadb.org website tracking visitor behaviour. |
| cookie_consent | functionality | 1 year | Stores visitor cookie consent preference on the MariaDB website. |
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Nein. MariaDB ist eine Backend Datenbank ohne Browser Komponente. Die Datenbank wird vom Anwendungsserver kontaktiert und nicht direkt vom Browser des Nutzers, daher werden keine Cookies gesetzt.
Eine Einwilligung des Endnutzers nach Paragraf 25 TDDDG ist nicht erforderlich, da MariaDB kein Cookie Banner Ereignis auslöst. Die Verarbeitung der gespeicherten personenbezogenen Daten benötigt jedoch eine Rechtsgrundlage gemäß Artikel 6 DSGVO.
In der Regel stützt sich die Verarbeitung auf die Vertragserfüllung (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe b DSGVO) oder das berechtigte Interesse (Artikel 6 Absatz 1 Buchstabe f DSGVO) bei IT Sicherheit und Logging. Sensible Daten erfordern eine ausdrückliche Einwilligung.
Wird MariaDB bei einem US Anbieter (AWS, Azure, GCP) gehostet, muss eine zulässige Transfergrundlage nach Kapitel V DSGVO bestehen. Wählen Sie eine EU Region und stützen Sie den Transfer auf das EU US Data Privacy Framework oder Standardvertragsklauseln plus eine Transfer Folgenabschätzung.
Eine DSFA ist erforderlich, wenn die in MariaDB gespeicherten Daten ein hohes Risiko begründen, etwa Gesundheitsdaten, biometrische Daten oder umfangreiches Profiling. Standardanwendungen wie WordPress oder Magento benötigen meist keine DSFA, jedoch eine sorgfältige Risikobewertung.
Aktivieren Sie TLS, nutzen Sie Data at Rest Encryption für sensible Tabellen, beschränken Sie Berechtigungen über GRANT und Rollen, konfigurieren Sie das Audit Plugin und planen Sie regelmäßige Backups. Sichern Sie auch Backup Dateien verschlüsselt und prüfen Sie deren Wiederherstellbarkeit.
Alternativen sind MySQL (sehr ähnlich), PostgreSQL (mehr Features), Microsoft SQL Server oder Oracle Database. Bei dokumentenorientierten Anwendungsfällen kommen MongoDB oder CouchDB in Frage. Die DSGVO Anforderungen sind bei allen relationalen Systemen vergleichbar.
Listen Sie in der Datenschutzerklärung die Datenkategorien auf, die in MariaDB gespeichert werden, die Aufbewahrungsfristen, den Hosting Anbieter, das Hosting Land und die Rechtsgrundlagen. Bei Drittlandtransfers nennen Sie die angewendeten Garantien (DPF, SCC).