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IBM Instana ist eine Plattform fuer Observability und Anwendungsleistungsueberwachung. Die zentrale Verfolgung erfolgt serverseitig, doch die optionale End User Monitoring Funktion (EUM) injiziert einen JavaScript Beacon, der Seitenleistung, User Agent, IP Adresse und Sitzungsdaten erfasst. Wenn EUM aktiviert ist, sollte es wie Real User Monitoring behandelt werden, mit Einwilligungs und Uebermittlungspflichten in der EU.
IBM Instana ist eine Plattform fuer Observability und Anwendungsleistungsueberwachung, die Anfragen automatisch verfolgt, Service Abhaengigkeiten abbildet und Probleme ueber Anwendungen und Infrastruktur erkennt. Der Grossteil der Ueberwachung erfolgt serverseitig ueber Agenten, doch Instana bietet auch End User Monitoring, das die reale Browsererfahrung der Besucher beobachtet.
Serverseitiges Tracing erfasst technische Telemetrie und beruehrt den Browser nicht. Der End User Monitoring Beacon ist anders, er injiziert JavaScript, das Ladezeiten, Fehler, den User Agent, die Besucher IP Adresse und eine Sitzungskennung erfasst, und kann diese Kennung im lokalen Speicher oder in einem Cookie ablegen. Diese Browserdaten sind personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO.
Wenn nur serverseitiges Tracing genutzt wird, koennen Sie sich meist auf berechtigtes Interesse fuer die betriebliche Ueberwachung stuetzen. Sobald End User Monitoring aktiv ist und eine Kennung auf dem Geraet speichert oder IP und Sitzungsdaten verarbeitet, verlangt die ePrivacy Richtlinie eine vorherige Einwilligung fuer diese Speicherung, und die Verarbeitung braucht eine gueltige DSGVO Grundlage.
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Wenn End User Monitoring aktiv ist, laden Sie den Beacon erst nach Einwilligung des Besuchers in Leistungs oder Analyse Tracking und blockieren Sie ihn bis dahin hinter Ihrem Consent Manager. Bei reinem serverseitigem Tracing ist keine Browser Einwilligung noetig, da nichts auf dem Geraet gespeichert wird, dokumentieren Sie die Verarbeitung dennoch.
Instana ist ein IBM Produkt, das als SaaS in mehreren Regionen angeboten wird. Wenn End User Monitoring Daten samt IP Adressen an ein Backend ausserhalb des EWR gesendet werden, etwa in die USA, brauchen Sie einen Uebermittlungsmechanismus wie den Datenschutzrahmen oder Standardvertragsklauseln. Ein EU Backend kann server und EUM Daten im EWR halten.
Entscheiden Sie, ob Sie End User Monitoring brauchen, koppeln Sie es bei Bedarf an die Einwilligung, erwaegen Sie IP Kuerzung und kuerzere Aufbewahrung, schliessen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit IBM, waehlen Sie nach Moeglichkeit ein EU Backend, listen Sie EUM Kennungen in Ihrer Cookie Richtlinie und dokumentieren Sie die Rechtsgrundlage des serverseitigen Tracings.
Websites using Instana must obtain user consent under GDPR regulations.
DPIA considerations
Reines serverseitiges Tracing ist risikoarm und eine DSFA ist selten noetig. Wenn End User Monitoring aktiviert ist, bewerten Sie das Risiko der systematischen Erfassung von IP Adressen, User Agents und Sitzungskennungen vieler Besucher und dokumentieren Sie die Verarbeitung, da kombinierte Ueberwachung das Risikoprofil erhoehen kann.
Sample consent text
Wir nutzen IBM Instana End User Monitoring zur Messung der Seitenleistung. Dabei werden Ihre IP Adresse und Sitzungsdaten verarbeitet und koennen an IBM ausserhalb der EU uebermittelt werden. Akzeptieren Sie die Leistungsueberwachung?
Third-party domains contacted
instana.ioeum.instana.ioibm.comCookies placed
| Name | Type | Duration | Purpose |
|---|---|---|---|
| instana session identifier | Performance / EUM | Session | Identifies a browser session for End User Monitoring correlation, often stored in local storage |
| instana user identifier | Performance / EUM | Persistent | Recognises a returning end user across visits when End User Monitoring is enabled |
Instana erhebt Analyse-Daten — Sie benötigen rechtlich ein Cookie-Banner. Testen Sie FlowConsent kostenlos.
Serverseitiges Tracing setzt nichts im Browser. Wenn End User Monitoring aktiviert ist, kann Instana eine Sitzungs oder Nutzerkennung in einem Cookie oder im lokalen Speicher ablegen, um Leistungs Beacons zu korrelieren.
Das haengt vom Modus ab. Reines serverseitiges Tracing braucht keine Browser Einwilligung. Wenn End User Monitoring eine Kennung auf dem Geraet speichert oder Browserdaten verarbeitet, die Personen zugeordnet sind, ist nach der ePrivacy Richtlinie eine vorherige Einwilligung erforderlich.
Serverseitiges Tracing kann sich auf berechtigtes Interesse nach Artikel 6(1)(f) DSGVO stuetzen. End User Monitoring, das Kennungen speichert und IP und Sitzungsdaten verarbeitet, braucht die Einwilligung nach Artikel 6(1)(a).
Das ist moeglich. Instana ist ein IBM SaaS Produkt in mehreren Regionen. Wenn Sie ein US Backend nutzen oder EUM Daten samt IP Adressen dorthin gesendet werden, brauchen Sie einen Uebermittlungsmechanismus wie den Datenschutzrahmen oder Standardvertragsklauseln.
Serverseitiges Tracing braucht selten eine DSFA. Bei aktiviertem End User Monitoring bewerten Sie das Risiko der systematischen Erfassung von IP, User Agent und Sitzungsdaten vieler Besucher und fuehren bei hohem Risiko eine DSFA durch.
Entscheiden Sie, ob Sie End User Monitoring brauchen, koppeln Sie es bei Bedarf an die Einwilligung, erwaegen Sie IP Kuerzung, schliessen Sie einen Auftragsverarbeitungsvertrag mit IBM, waehlen Sie nach Moeglichkeit ein EU Backend und legen Sie EUM Kennungen sowie die serverseitige Grundlage offen.
Alternativen sind andere Observability Werkzeuge, rein serverseitige Tracing Stacks oder in der EU gehostete Ueberwachungsplattformen. Tracing ohne End User Monitoring vermeidet das Speichern von Kennungen auf dem Besuchergeraet.
Wenn End User Monitoring aktiv ist, listen Sie die Instana Kennungen mit Zweck und Dauer, nennen Sie IBM als Empfaenger, erklaeren Sie moegliche US Uebermittlungen und beschreiben Sie den Widerruf. Reine serverseitige Setups brauchen keinen Cookie Eintrag.