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Splunk Real User Monitoring ist der browserseitige Performance und Fehler Agent von Splunk Observability Cloud (Cisco), aufbauend auf OpenTelemetry Web. Er erfasst Ladezeiten, Core Web Vitals, JavaScript Fehler und Nutzeraktionen und korreliert sie mit Backend Traces in Splunk APM.
Splunk Real User Monitoring (RUM) ist das browserseitige Observability Produkt von Splunk Observability Cloud, der Plattform, die Cisco 2024 von Splunk übernommen hat und die ihrerseits aus SignalFx und Omnition hervorgegangen ist. Ein schlanker JavaScript Agent auf Basis des OpenTelemetry Web SDK wird auf jeder Seite geladen und misst unauffällig, wie schnell die Website für reale Besucher ist. Erfasst werden Navigationszeiten, die Core Web Vitals (LCP, INP, CLS), JavaScript Fehler, AJAX Aufrufe, Routenwechsel und gezielte Nutzeraktionen. Die Signale werden als OpenTelemetry Spans an einen Splunk Observability Cloud Ingest Endpunkt in der gewählten Realm gesendet und können mit Backend Traces aus Splunk APM verknüpft werden.
Standardmäßig setzt Splunk RUM keine HTTP Cookies. Der Agent erzeugt eine zufällige Session ID und legt sie unter splunk.rumSessionId im Session Storage des Browsers ab, sodass sie nur für die aktuelle Tab Sitzung existiert. Jeder Span enthält in der Regel Seiten URL, Referrer, User Agent, Bildschirmgröße, Sprache, die gekürzte Client IP, Performance Metriken, Fehler Stacktraces sowie vom Betreiber gesetzte benutzerdefinierte Attribute (Build Version, Route, Feature Flags). Wird setGlobalAttributes mit einer Nutzer ID oder E Mail aufgerufen, wird aus der pseudonymen Telemetrie ein personenbezogenes Datum, was die rechtliche Bewertung verändert.
Splunk RUM verarbeitet Daten identifizierter oder identifizierbarer Besucher, sobald IPs ungekürzt gespeichert, Nutzerkennungen mitgeschickt oder Interaktionsdaten so granular sind, dass eine Einzelperson herausgegriffen werden kann. Der Website Betreiber ist Verantwortlicher, Cisco (Splunk) Auftragsverarbeiter, geregelt über den AV Vertrag zur Observability Cloud. Die ePrivacy Richtlinie, in Deutschland über das TDDDG umgesetzt, greift ebenfalls, weil der Agent in das Endgerät schreibt und liest (Session Storage). Ob eine vorherige Einwilligung nötig ist, hängt davon ab, ob dieser Zugriff für den vom Nutzer gewünschten Dienst unbedingt erforderlich ist.
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Eine minimale RUM Konfiguration mit gekürzten IPs, ohne Nutzerkennungen, ohne marketingnahe Custom Attribute und mit klarem Performance und Sicherheitszweck lässt sich in der Regel auf das berechtigte Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) stützen und als unbedingt erforderlich im Sinne von ePrivacy einordnen. Sobald Splunk RUM mit eingeloggten Nutzer IDs, personenbezogenen Attributen, Session Rekonstruktion oder fachlichem A/B Testing angereichert wird, verlässt die Verarbeitung diesen Bereich, sodass eine Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und § 25 TDDDG bzw. Art. 5 Abs. 3 ePrivacy) erforderlich wird. CCPA und LGPD verlangen zusätzlich klare Informationen und ein Opt out.
Splunk Observability Cloud wird in mehreren Realms angeboten: USA (primär, AWS US Regionen), EU (Frankfurt), APAC sowie Japan. Die EU Realm hält RUM Telemetrie innerhalb des EWR und entschärft die meisten Drittlandfragen; die übrigen Realms bedeuten Transfers außerhalb des EWR, abgesichert durch Standardvertragsklauseln und, für die USA, das EU US Data Privacy Framework, unter dem Cisco zertifiziert ist. Praktische Schritte: EU Realm wählen, wenn Datenresidenz wichtig ist, beaconUrl entsprechend setzen, IP Kürzung aktivieren, Nutzerkennungen nur bei Bedarf senden, Splunk RUM im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten dokumentieren, cisco.com und signalfx.com in der Datenschutzerklärung nennen, den Agent jenseits des unbedingt Erforderlichen über die CMP steuern und DPF Zertifizierung sowie SCC jährlich prüfen.
Websites using Splunk RUM must obtain user consent under GDPR regulations.
DPIA considerations
Eine DSFA ist in der Regel nicht erforderlich, wenn Splunk RUM ausschließlich anonymisiert mit gekürzten IPs und ohne Nutzerkennungen betrieben wird. Sie ist empfehlenswert, sobald Nutzer IDs, personenbezogene benutzerdefinierte Attribute, Session Rekonstruktion oder eine Kopplung mit Splunk APM zur Verfolgung individueller Customer Journeys zum Einsatz kommen.
Sample consent text
Wir nutzen Splunk Real User Monitoring (Cisco), um Seitenperformance zu messen, JavaScript Fehler zu erfassen und das Nutzungsverhalten auf dieser Website zu verstehen. Splunk RUM speichert eine Session Kennung im Session Storage Ihres Browsers und übermittelt technische Daten, darunter eine gekürzte IP Adresse, an Splunk Observability Cloud in der EU oder den USA.
Third-party domains contacted
splunk.comcisco.comsignalfx.comcdn.signalfx.comrum-ingest.us1.signalfx.comrum-ingest.eu0.signalfx.comapp.signalfx.comsplunkcloud.comCookies placed
| Name | Type | Duration | Purpose |
|---|---|---|---|
| splunk.rumSessionId | sessionStorage (Splunk RUM) | Session (until tab closed) | Random identifier used to group performance and error spans emitted from the same browser session, stored in sessionStorage rather than as an HTTP cookie. |
| splunk.rumSessionStartTime | sessionStorage (Splunk RUM) | Session (until tab closed) | Timestamp at which the current RUM session started, used to compute session duration and idle timeout for the OpenTelemetry agent. |
| splunk.rumLastActivity | sessionStorage (Splunk RUM) | Session (until tab closed) | Last user activity timestamp used by the agent to decide whether to roll over to a new session ID after a period of inactivity. |
| splunk.userToken | localStorage (optional) | Persistent (until cleared) | Optional persistent identifier written to localStorage when the site operator chooses to correlate the same visitor across sessions. Exact name depends on configuration. |
| _sf_oauth_token | First party cookie (signalfx.com, admin only) | 1 year | Authentication cookie used in the Splunk Observability Cloud admin UI on signalfx.com. Not set on visitor browsers and unrelated to the RUM beacon. |
| __cf_bm | Third party cookie (signalfx.com) | 30 minutes | Cloudflare bot management cookie that may appear on Splunk Observability Cloud ingest endpoints when accessed by the RUM agent. Strictly necessary for fraud and bot prevention. |
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Standardmäßig keine HTTP Cookies. Splunk RUM speichert eine zufällige Session ID im Session Storage des Browsers unter splunk.rumSessionId, die nur für die Tab Sitzung gilt. Eigene Attribute (Nutzer ID, Build) können personenbezogene Daten hinzufügen.
Nein für unbedingt erforderliches Performance und Fehler Monitoring mit gekürzten IPs ohne Nutzerkennungen (berechtigtes Interesse). Eine Einwilligung ist nötig, sobald Nutzer IDs, Marketing Attribute oder geschäftliches A/B Testing erfasst werden.
Berechtigtes Interesse (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO) für anonymisierte Performance und Fehler Telemetrie; Einwilligung (Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO und Art. 5 Abs. 3 ePrivacy), sobald identifizierbare Nutzer, personenbezogene Attribute oder Session Rekonstruktion erfasst werden.
Es kommt auf die Realm an. Die EU Realm (Frankfurt) hält RUM Daten im EWR. Die USA, APAC und Japan Realms bedeuten Transfers, abgesichert durch Standardvertragsklauseln und für die USA durch das EU US Data Privacy Framework, unter dem Cisco zertifiziert ist.
In der Regel nicht für anonymisiertes Performance Monitoring mit gekürzten IPs ohne Nutzer IDs. Eine DSFA ist empfehlenswert, sobald Nutzerkennungen, personenbezogene Custom Attribute, Session Rekonstruktion oder eine APM Kopplung zur Verfolgung individueller Journeys eingesetzt werden.
EU Realm wählen, wenn Datenresidenz wichtig ist, IP Kürzung aktivieren, Nutzer IDs und E Mails nur bei Bedarf senden, die Verarbeitung dokumentieren, Splunk RUM in der Datenschutzerklärung nennen und den Agent jenseits des unbedingt Erforderlichen über die CMP steuern.
Ja. Kommerzielle Alternativen sind Dynatrace RUM, Datadog RUM, New Relic Browser, Sentry, Akamai mPulse und Raygun. Open Source oder Self Hosted Optionen kombinieren das OpenTelemetry Web SDK mit Grafana Faro, Honeycomb oder einem ClickHouse basierten Stack.
Splunk Real User Monitoring (Cisco) unter Performance und Fehler Monitoring auflisten, cisco.com und signalfx.com als Empfänger nennen, die gewählte Realm angeben und erklären, dass der Agent eine Session ID im Session Storage des Browsers speichert und keine HTTP Cookies setzt.