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Raygun ist eine neuseelaendische Application-Monitoring-Plattform mit Crash Reporting, Real User Monitoring (RUM) und APM fuer Web- und Mobile-Apps. 2007 in Wellington gegruendet, trackt sie JavaScript-Fehler, Netzwerkanfragen und User-Sessions zur Produktiv-Fehlersuche. Da RUM Besucher-IP und Browser-Kontext erfasst, muessen EU-Einsaetze Art. 5(3) ePrivacy beim Laden der Client-Skripte beachten und eine klare DSGVO-Rechtsgrundlage dokumentieren.
Raygun ist eine Application-Monitoring-Plattform, 2007 in Wellington (Neuseeland) gegruendet. Sie vereint Crash Reporting, Real User Monitoring (RUM) und Application Performance Monitoring (APM) fuer Web-, Mobile- und Backend-Anwendungen. Engineering-Teams nutzen sie zur Produktions-Fehlersuche und zur Messung der wahrgenommenen Performance.
Client-seitig wird Raygun ueber raygun4js eingebunden, das JavaScript-Fehler, unbehandelte Promise-Rejections und optional Seiten-Timings sowie Interaktionen erfasst. Server-SDKs decken die wichtigsten Sprachen ab.
Beim Crash Reporting erfasst Raygun Besucher-IP, User-Agent, Fehlermeldung, Stack-Trace, URL, vom Entwickler gesetzte Tags und Browser-Umgebung. Beim RUM kommen Seitenladezeiten, Netzwerk-Timings, Navigationsevents und Interaktionen hinzu.
Optionale Nutzer-IDs (E-Mail, Account-ID, Name) koennen via Raygun.setUser angefuegt werden. Damit erhoeht sich der personenbezogene Fussabdruck deutlich und die Rechtsgrundlagen-Pruefung aendert sich.
Fuer reines Crash Reporting ist berechtigtes Interesse (Art. 6(1)(f) DSGVO) in der Regel haltbar: noetig zur Fehlerbehebung, mit begrenzten technischen Daten. Eine dokumentierte Interessenabwaegung muss das Interesse des Verantwortlichen (Servicestabilitaet) gegen die Erwartungen und das Identifikationsrisiko abwaegen.
Bei RUM mit Nutzer-IDs, hohen Sampling-Raten oder Sitzungsinhalts-Erfassung wird Einwilligung zur sichereren Grundlage. Das raygun4js-Skript ist u.U. zwingend erforderlich, sollte aber so konfiguriert werden, dass IP anonymisiert und identifizierbare Daten maskiert werden.
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Neuseeland hat seit 2012 eine vollstaendige EU-Angemessenheitsentscheidung, sodass EU-NZ-Transfers keine zusaetzlichen Garantien benoetigen. Das macht Raygun fuer DSGVO-strenge EU-Einsaetze attraktiv.
Enterprise-Kunden koennen die US- oder EU-Region waehlen. Die US-Region loest SCC und TIA aus. Eine EU-Region vermeidet Transferfragen ganz.
Stack-Traces und HTTP-Bodies koennen unbeabsichtigt personenbezogene oder besondere Daten enthalten (E-Mails, Session-Tokens, Namen, Gesundheitsdaten). Nutzen Sie Raygun-Before-Send-Hooks zum Scrubben, vermeiden Sie sensible Query-Strings und uebermitteln Sie nur die noetigen Nutzer-IDs.
IP-Anonymisierung in den Raygun-Einstellungen aktivieren. Sampling-Raten zwischen Debug-Nutzen und Datenminimierung abwaegen.
Raygun-DPA unterzeichnen. Im Verzeichnis von Verarbeitungstaetigkeiten fuehren. NZ- oder EU-Region waehlen. IP-Anonymisierung aktivieren. Scrubbing-Hooks konfigurieren. Nutzer-IDs auf das Noetige beschraenken.
Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklaerung dokumentieren (berechtigtes Interesse fuer Basis-Crash-Reporting, Einwilligung fuer erweitertes RUM). In regulierten Sektoren oder sensiblen Zielgruppen klaren Opt-out fuer RUM anbieten.
Websites using Raygun must obtain user consent under GDPR regulations.
DPIA considerations
Raygun verarbeitet Besucher-IP, User-Agent, JavaScript-Stack-Traces, Request-URLs und optional Session-Timings und IDs. Wesentliche DSFA-Aspekte: (1) Basis-Crash-Reporting erfasst wenig personenbezogene Daten und ist mit berechtigtem Interesse plus Interessenabwaegung in der Regel haltbar; (2) RUM ist eingriffsintensiver: vollstaendige URLs (potenziell mit personenbezogenen Parametern), Session-Timings, vom Entwickler uebergebene User-IDs; (3) mit User-IDs wird der Datensatz klar personenbezogen und erfordert eine Rechtsgrundlagen-Pruefung; (4) Neuseeland verfuegt ueber EU-Angemessenheit, was Transfers vereinfacht; (5) bei US-Region greifen SCC und TIA; (6) Fehlerreports koennen unbeabsichtigt sensible Daten enthalten (PII in Stack-Traces, Request-Bodies), Scrubbing auf SDK-Ebene noetig.
Sample consent text
Wir nutzen Raygun, um technische Fehler zu erkennen und die Performance unserer Website zu messen. Raygun speichert grundlegende technische Telemetrie (anonymisierte IP, Browser, Stack-Traces) auf Servern in Neuseeland (oder unserer gewaehlten Region) unter AV-Vertrag. Wir nutzen Raygun nicht fuer Werbung oder Verhaltens-Profiling. Sie koennen Real User Monitoring in unserer Praeferenzen-Seite ablehnen.
Third-party domains contacted
raygun.comapi.raygun.comcdn.raygun.ioapp.raygun.comapi.raygun.ioCookies placed
| Name | Type | Duration | Purpose |
|---|---|---|---|
| raygun4js_userid | Functional | 1 year | Optional first party cookie that stores an anonymous browser identifier when the developer enables persistent affected user reporting in the raygun4js settings. Only set when the feature is explicitly enabled. |
| __raygun4js_queue | Functional | Session | localStorage entry (not a cookie) used to queue error reports between page loads if the network is temporarily unavailable. No identifying personal data. |
Raygun setzt Tracking-Cookies für Werbezwecke — werden Sie DSGVO-konform mit FlowConsent.
Raygun ist standardmaessig weitgehend cookielos. raygun4js sendet Fehlerberichte und RUM-Telemetrie via XHR oder fetch, ohne Cookies zu setzen. localStorage kann zur Deduplizierung verwendet werden. Die User-Identifier-API speichert IDs serverseitig, nicht in Client-Cookies.
Nicht immer. Fuer Basis-Crash-Reporting ohne Nutzer-IDs ist berechtigtes Interesse nach Art. 6(1)(f) DSGVO meist haltbar, und Art. 5(3) ePrivacy verlangt keine Einwilligung fuer strictly necessary Cookies. Mit RUM, vollstaendigen URLs oder Identifiern wird Einwilligung zur sichereren Grundlage.
Fuer rein technische Telemetrie: berechtigtes Interesse nach Art. 6(1)(f) DSGVO mit dokumentierter Interessenabwaegung, IP-Anonymisierung und Scrubbing. Fuer RUM mit IDs: Einwilligung nach Art. 6(1)(a) DSGVO. Bei jeder Nutzer-ID ist Einwilligung sicherer.
Standardmaessig in Neuseeland gespeichert, das volle EU-Angemessenheit (2012) hat. Enterprise-Kunden koennen US- oder EU-Regionen waehlen. Die US-Region loest SCC und TIA aus. Eine EU-Region beseitigt Transferfragen.
Eine vollstaendige DSFA ist fuer Basis-Crash-Reporting mit IP-Anonymisierung und ohne Nutzer-IDs in der Regel nicht erforderlich. Sie wird angemessen bei RUM mit IDs, in regulierten Branchen oder wenn Stack-Traces / Request-Bodies sensible Daten enthalten koennen.
Raygun-DPA unterzeichnen. Raygun im Verzeichnis von Verarbeitungstaetigkeiten als Auftragsverarbeiter fuehren. NZ- oder EU-Region waehlen. IP-Anonymisierung aktivieren. Before-Send-Hooks fuer Scrubbing konfigurieren. Keine unnoetigen Nutzer-IDs senden. Rechtsgrundlage in der Datenschutzerklaerung dokumentieren.
Error Monitoring: Sentry (US/EU-Regionen), Bugsnag, Rollbar, Honeybadger, Airbrake. EU: Embrace (UK), GlitchTip (Open Source). APM: New Relic, Datadog, Dynatrace, AppDynamics. Raygun unterscheidet sich durch NZ-Angemessenheit und Fokus auf Perceived-Performance-Metriken.
Auch ohne Cookies in der Datenschutzerklaerung als Auftragsverarbeiter fuehren (Raygun Limited, Neuseeland oder gewaehlte Region) mit Zweck (Error-Monitoring und RUM), Rechtsgrundlage und Hinweis auf fehlende Cookies (bzw. localStorage-Nutzung). NZ-Angemessenheit bei Relevanz erwaehnen.