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Google Publisher Tag (GPT) ist die JavaScript-Bibliothek, mit der Publisher Anzeigen aus Google Ad Manager anfordern und ausspielen. Sie setzt Werbe-Cookies von Drittanbietern auf doubleclick.net und tauscht Identifier mit Google für Behavioral Targeting, Frequency Capping und Reporting aus. Damit unterliegt GPT klar der Einwilligungspflicht nach DSGVO und ePrivacy.
Google Publisher Tag (GPT) ist die JavaScript-Bibliothek, die Publisher in ihre Seiten einbinden, um Anzeigen aus Google Ad Manager anzufordern und auszuliefern. Das Skript wird von googletagservices.com geladen, definiert Werbeplätze auf der Seite und fragt beim Google Ad Server an, welches Creative ausgespielt werden soll. GPT ist die technische Grundlage der programmatischen Monetarisierung tausender europäischer Publisher und damit eines der häufigsten Drittanbieter-Tags im Anwendungsbereich des Cookie-Rechts.
Bei jeder Ad Request setzt Google mehrere Werbe-Cookies: IDE auf doubleclick.net, test_cookie zur Browser-Erkennung, NID auf google.com sowie die Publisher-seitigen Identifier _gads und _gpi. Diese Cookies dienen Behavioral Targeting, Frequency Capping, Conversion-Messung und Betrugsprävention. Sie sind nicht zwingend erforderlich und fallen klar in den Anwendungsbereich von Art. 5 Abs. 3 ePrivacy-Richtlinie und § 25 TDDDG.
GPT verarbeitet IP-Adressen, Geräte-IDs und Surfverhalten, allesamt personenbezogene Daten im Sinne der DSGVO. Mehrere europäische Aufsichtsbehörden (CNIL, Garante, AEPD, BfDI) haben entschieden, dass Setups auf Basis von Google Ad Manager eine vorherige, spezifische und informierte Einwilligung erfordern. Personalisierte Werbung, Zielgruppensegmente und Remarketing erhöhen die Profiling-Tiefe und benötigen eine ausdrückliche Rechtsgrundlage.
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GPT muss blockiert bleiben, bis eine positive Einwilligung vorliegt. Praktisch darf das Skript erst nach dem Consent-Event der Consent-Management-Plattform geladen werden. Publisher, die mit Google Ad Manager monetarisieren, müssen zudem eine von Google zertifizierte CMP einsetzen und den IAB TCF v2.2 Consent String übergeben. Bei Ablehnung kann GPT über den Parameter npa=1 nicht personalisierte Werbung ausspielen, sofern keine Werbe-Cookies ohne Einwilligung gesetzt werden.
GPT-Anfragen werden an die Infrastruktur von Google LLC in den USA geleitet. Google ist nach dem EU U.S. Data Privacy Framework selbstzertifiziert, das einen Übermittlungsmechanismus bereitstellt. Die Verantwortung für die Dokumentation der Übermittlung im Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten sowie für die Information der Besucher in der Datenschutzerklärung verbleibt beim Publisher.
Blockieren Sie das GPT-Skript im Tag Manager, bis die Werbekategorie akzeptiert wurde. Nennen Sie Google Ad Manager und seine Auftragsverarbeiter in der Datenschutzerklärung, klassifizieren Sie die Cookies im Banner mit ihrer realen Lebensdauer und aktualisieren Sie den TCF-String bei Präferenzänderungen. Dokumentieren Sie Rechtsgrundlage, Speicherdauer und Übermittlungen im Verzeichnis nach Art. 30 DSGVO.
Websites using Google Publisher Tag must obtain user consent under GDPR regulations.
DPIA considerations
Eine DSFA wird empfohlen, wenn GPT zusammen mit personalisierter Werbung, Audience-Segmenten oder Remarketing eingesetzt wird, da umfangreiches Profiling, Datenübermittlungen in die USA und eindeutige Werbe-IDs verarbeitet werden.
Sample consent text
Wir verwenden Google Publisher Tag und Google Ad Manager zur Auslieferung von Anzeigen. Mit Ihrer Einwilligung kann Google Werbe-Cookies auf Ihrem Gerät speichern und auslesen, websiteübergreifende Interessenprofile bilden und Daten an Google LLC in die USA übermitteln. Sie können die Einwilligung jederzeit in den Cookie-Einstellungen widerrufen.
Third-party domains contacted
securepubads.g.doubleclick.netgoogletagservices.comdoubleclick.netgoogleads.g.doubleclick.netpagead2.googlesyndication.comCookies placed
| Name | Type | Duration | Purpose |
|---|---|---|---|
| IDE | third_party | 13 months | Set on doubleclick.net for behavioural targeting, ad performance measurement and frequency capping in Google Ad Manager. |
| test_cookie | third_party | 15 minutes | Set on doubleclick.net to verify that the browser supports cookies before serving an ad. |
| NID | third_party | 6 months | Set on google.com to store user preferences for Google ads and personalisation. |
| gads | first_party | 13 months | Set on the publisher domain to deliver and measure ads served through Google Ad Manager. |
| gpi | first_party | 13 months | Set on the publisher domain to support ad personalisation and identify the user across pages. |
Google Publisher Tag setzt Tracking-Cookies für Werbezwecke — werden Sie DSGVO-konform mit FlowConsent.
GPT selbst setzt keine Cookies direkt, aber die ausgelösten Ad Requests veranlassen Google Ad Manager dazu, IDE auf doubleclick.net, test_cookie zur Browser-Erkennung, NID auf google.com sowie die Publisher-seitigen Cookies _gads und _gpi für Auslieferung, Frequency Capping und Personalisierung zu setzen.
Ja. GPT lädt nicht zwingend erforderliche Werbe-Cookies, daher ist eine vorherige, spezifische und informierte Einwilligung nach Art. 5 Abs. 3 ePrivacy-Richtlinie und Art. 6 Abs. 1 lit. a DSGVO vor jeder Ad Request erforderlich.
Die einzige geeignete Rechtsgrundlage ist die Einwilligung. Berechtigte Interessen scheiden aus, da die Verarbeitung websiteübergreifendes Tracking, Behavioral Profiling und Übermittlungen in die USA umfasst, was nach EU-Datenschutzrecht ein Opt-in voraussetzt.
Ja. Ad Requests, IP-Adressen und Geräte-IDs werden an Google LLC in den USA übermittelt. Google ist nach dem EU U.S. Data Privacy Framework selbstzertifiziert, das den aktuellen Übermittlungsmechanismus darstellt. Die Übermittlung muss in der Datenschutzerklärung offengelegt werden.
Eine DSFA wird empfohlen, sobald GPT mit personalisierter Werbung, Audience-Segmenten oder Remarketing kombiniert wird, wegen des umfangreichen Behavioral Profilings, der Nutzung eindeutiger Werbe-IDs und der systematischen Beobachtung von Besuchern.
Blockieren Sie das GPT-Skript im Tag Manager bis zur Einwilligung, nutzen Sie eine von Google zertifizierte CMP, übergeben Sie den IAB TCF v2.2 String, klassifizieren Sie die Cookies im Banner mit ihrer realen Lebensdauer und dokumentieren Sie die Verarbeitung im Verzeichnis.
Datenschutzfreundlichere Optionen sind kontextuelle Ad Server (Kevel, Ad Plugg), Open-Source-Ad-Server wie Revive oder die direkte Auslieferung von First-Party-Kampagnen aus dem eigenen Backend, ohne dieselbe Auktionstiefe wie Google Ad Manager zu erreichen.
Fügen Sie einen Abschnitt hinzu, der Google Publisher Tag und Google Ad Manager nennt, die Cookies (IDE, test_cookie, NID, _gads, _gpi) mit Zweck und Dauer auflistet, die Übermittlung an Google LLC in die USA erwähnt und auf die Google-Datenschutzerklärung verweist.