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Aprimo ist eine US-basierte Enterprise-Marketing-Operations-Plattform mit DAM (Digital Asset Management), Produktinformationsmanagement, Content-Distribution und KI-gestützter Content-Generierung. Genutzt von globalen Marken in CPG, Retail, Finanz-, und Gesundheitswesen, um Marketing-Assets, Markenrichtlinien und Kampagnen-Workflows zu zentralisieren. Als Enterprise-Backoffice-Tool setzt Aprimo keine Cookies auf Konsumenten-Websites, verarbeitet aber erhebliche Mitarbeiter-, und Marketingdaten und ist ein kritischer DSGVO-Auftragsverarbeiter.
Aprimo ist eine Enterprise-Marketing-Operations-Plattform der Aprimo LLC (USA), 2013 aus Teradata ausgegründet. Umfassende Suite: DAM (zentrale Ablage und Rechtemanagement für Fotos, Videos, Dokumente), Productivity Management (Workflows, Freigaben, Briefs), Plan and Spend (Marketing-Budget und ROI), Content Lab (KI-gestützte Content-Generierung) und Distribution (Kanal-Publishing). Kunden: globale CPG-Marken, Retail, Finanz-, und Pharmaunternehmen.
Aprimo verarbeitet Mitarbeiterdaten (Name, dienstliche E-Mail, Rolle, Abteilung, Audit-Logs), Creative-Assets (Fotos, Videos, Dokumente, die personenbezogene Daten von Motiven, Modellen und Autoren enthalten können), Asset-Metadaten (Rechte, Nutzungseinschränkungen, Model-Release-Status), Kampagnendaten (Zielgruppen, Kanalpläne), Markentemplates und KI-Trainingsdaten bei aktivem Content Lab. Tracking-Cookies werden nicht auf Konsumenten-Websites gesetzt; Cookies beschränken sich auf die Admin-Web-App dam.aprimo.com für authentifizierte Nutzer.
Aprimo ist Auftragsverarbeiter für Mitarbeiterdaten und in Assets identifizierbare Personen. Verantwortlicher ist der Kunde, der den Aprimo-AVV abschließt, das Verzeichnis pflegt und Mitarbeitende informiert. Assets mit identifizierbaren Personen benötigen Rechtemanagement und dokumentierte Einwilligungen oder Model Releases. KI-Content-Funktionen sind im Lichte des EU AI Act zu prüfen, insbesondere bei Hochrisiko-Use-Cases (Gesundheit, Finanzen, Eignung).
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Mitarbeiterdaten werden auf Vertragserfüllung (Art. 6(1)(b)) und berechtigtes Interesse (Art. 6(1)(f)) gestützt. Kundendaten in Aprimo (Kampagnen-Zielgruppen, Umfragen) brauchen eigene Rechtsgrundlage, meist Einwilligung oder berechtigtes Interesse je nach Kategorie und Zweck. Personenbezogene Daten in Assets (Gesichter, Stimmen) erfordern Einwilligung, Vertrag (Model Releases) oder berechtigtes Interesse je Herkunft.
Aprimo erlaubt die Wahl zwischen US-, und EU-Region (Azure West Europe). EU-Kunden wählen die EU-Region, wo machbar, um Transferrisiken zu minimieren. Für US-Deployments stützen sich Transfers auf SCC und das EU, US Data Privacy Framework. Führen Sie eine TIA durch und dokumentieren Sie TOMs (Verschlüsselung, kundenverwaltete Schlüssel bei sensiblen Deployments).
Schließen Sie den Aprimo-AVV, wählen Sie die EU-Region wo möglich, dokumentieren Sie Aprimo im Verzeichnis, informieren Sie Mitarbeitende, implementieren Sie Rechtemanagement für Assets mit Personen, bewerten Sie KI-Funktionen am EU AI Act, beschränken Sie Zugriffe auf sensible Kampagnendaten, binden Sie Aprimo-Logs an Ihr SIEM und führen Sie eine DSFA bei umfangreicher KI-Generierung durch.
Websites using Aprimo must obtain user consent under GDPR regulations.
DPIA considerations
Aprimo verarbeitet Mitarbeiterdaten (Name, dienstliche E-Mail, Rolle, Abteilung, Vorgesetzte, Berechtigungen, Audit-Logs), Creative-Asset-Metadaten (in Assets können Gesichter, Stimmen u. a. Identifier enthalten sein), Zielgruppendaten von Kampagnen, Umfrageantworten von Kunden, Trainingsdaten für KI-Modelle und Integrationen mit Marketing-Automation. Wesentliche DSFA-Aspekte: (1) digitale Assets enthalten häufig personenbezogene Daten (Gesichter in Stock-Fotografie, Kundenstimmen, Mitarbeiter-Profile), die Rechtemanagement erfordern; (2) KI-Content-Funktionen bringen EU-AI-Act-Pflichten, besonders bei generativer Werbung; (3) US-Hosting (sofern keine EU-Region) erfordert SCC; (4) Marketing-Automation-Integrationen erzeugen umfassende Kundendatenflüsse; (5) Audit-Logs der Mitarbeitenden berühren Art. 88 DSGVO in EU-arbeitsrechtlichen Jurisdiktionen.
Sample consent text
Ihr Arbeitgeber nutzt Aprimo, um Marketing-Assets und Operations zu verwalten. Aprimo verarbeitet Ihre dienstlichen Kontodaten, Ihre Aktivität in der Plattform und alle hochgeladenen Assets. Daten können an Aprimo-Server in den USA übertragen werden (oder in die EU-Region, sofern gewählt). Details: interne Mitarbeiter-Datenschutzerklärung.
Third-party domains contacted
aprimo.comdam.aprimo.comapi.aprimo.comCookies placed
| Name | Type | Duration | Purpose |
|---|---|---|---|
| .AspNetCore.Session | Strictly Necessary | Session | Aprimo web app session cookie used to maintain authenticated state during a login. |
| .AspNetCore.Antiforgery | Strictly Necessary | Session | Cross site request forgery protection token used to prevent unauthorised state changing requests. |
Aprimo verwendet Cookies für Nutzereinstellungen — informieren Sie Besucher mit einem Cookie-Banner.
Nein. Aprimo ist eine Enterprise-Backoffice-Plattform und platziert keine Tracking-Widgets auf Kunden-, oder Konsumenten-Websites. Die Aprimo-Web-App dam.aprimo.com setzt Sitzungs-, und CSRF-Cookies auf dieser Domain nur für authentifizierte Admins und Mitarbeitende.
Nein, Einwilligung ist nicht die Grundlage. Aprimo verarbeitet Mitarbeiter-, und Asset-bezogene personenbezogene Daten auf Vertragserfüllung (Art. 6(1)(b)) und berechtigtes Interesse (Art. 6(1)(f)). Identifizierbare Personen in Assets brauchen eigene Grundlagen (Einwilligung, Model Release oder berechtigtes Interesse).
Für Mitarbeiteridentität und Asset-Management Vertragserfüllung und berechtigtes Interesse. Für personenbezogene Daten in Assets Einwilligung oder Model Releases. Für KI-Content-Lab-Funktionen auf personenbezogenen Daten zusätzliche Bewertung von Einwilligung oder berechtigtem Interesse.
Standardmäßig ja, da Aprimo in den USA ansässig ist und auf Microsoft Azure betrieben wird. Eine EU-Region (Azure West Europe) ist verfügbar und sollte für EU-Kunden gewählt werden. US-Transfers stützen sich auf SCC und das EU, US Data Privacy Framework.
Für große Enterprise-Deployments empfohlen, besonders bei umfangreichem Einsatz der KI-Content-Lab-Funktionen oder bei Integration mit Marketing-Automation, die Kunden profiliert. Für ein Basis-DAM ohne KI-Generierung genügt meist eine dokumentierte Bewertung.
Schließen Sie den Aprimo-AVV ab, wählen Sie die EU-Region wo möglich, dokumentieren Sie Aprimo im Verzeichnis, informieren Sie Mitarbeitende, implementieren Sie Rechtemanagement für Assets, bewerten Sie KI-Content-Lab am EU AI Act, beschränken Sie Admin-Zugriffe, führen Sie für US-Deployments eine TIA und ggf. eine DSFA durch.
EU-basierte DAM-Alternativen: Bynder (Niederlande), Brandfolder (US mit EU-Residenz), Canto, Wedia (Frankreich), Pickit und Frontify (Schweiz). Für vollständig selbst gehostetes Open-Source-DAM: ResourceSpace und Phraseanet. Für Marketing-Operations über DAM hinaus sind Adobe Workfront und Asana mit anderem Scope verfügbar.
Nennen Sie die Aprimo LLC als Auftragsverarbeiter für Marketing-Operations, die Datenkategorien (Kontoattribute, Asset-Metadaten, Audit-Logs, KI-Trainingsdaten), die Rechtsgrundlage (Vertrag, berechtigtes Interesse), die Aufbewahrungsdauer, die Hosting-Region (US oder EU), den Transfer-Mechanismus (SCC, Data Privacy Framework) und wie Betroffene ihre DSGVO-Rechte ausüben.