# Webflow-Integration: FlowConsent richtig installieren

FlowConsent auf Webflow: Snippet in Site settings → Custom code einfügen, publizieren und die GA Measurement ID aus Apps & Integrations entfernen.

> Canonical: https://www.flowconsent.com/de/doc/webflow-integration
> Last updated: 2026-07-30
Die Installation von FlowConsent auf Webflow besteht aus zwei Schritten: Fügen Sie Ihr Snippet in **Site settings → Custom code → Head code** ein und veröffentlichen Sie — entfernen Sie dann **jede Google Analytics Measurement ID aus Site settings → Apps & Integrations**. Dieser zweite Schritt ist nicht optional: Webflow injiziert seine native GA-Integration oberhalb Ihres Custom Code, wo kein Consent-Tool sie blockieren kann.

## Schritt 1 — Snippet in Head code einfügen

Kopieren Sie Ihr Snippet aus **Builder → Deployment → Integration** — ein **Webflow**-Tab generiert es für Sie. Es besteht aus zwei Teilen, und ihre Reihenfolge zählt:

```html title="Site settings → Custom code → Head code"
<script>
// FlowConsent Loader - VOR jedem anderen Script im <head> platzieren
window.dataLayer=window.dataLayer||[];
function gtag(){dataLayer.push(arguments);}
gtag('consent','default',{
  'ad_storage':'denied',
  'analytics_storage':'denied',
  'ad_user_data':'denied',
  'ad_personalization':'denied',
  'wait_for_update':500
});
gtag('set','url_passthrough',true);
gtag('set','ads_data_redaction',true);
</script>
<!-- FlowConsent CMP -->
<script src="https://IHR-LIZENZCODE.consent.flowconsent.com/cookie-manager.js?code=IHR_LIZENZCODE"></script>
```

Der erste Block ist der **Consent-Mode-Stub**: Er registriert `denied`-Standardwerte für alle vier Google-Einwilligungssignale bereits beim HTML-Parsing. Der zweite lädt das Banner selbst. Der Stub kommt zuerst, weil das Banner-Script asynchron lädt — der Stub, inline, gewinnt das Rennen gegen jedes später geladene Google-Tag immer.

In Webflow: **Site settings → Custom code → Head code**, Snippet ganz oben einfügen, speichern, dann die Website **veröffentlichen**. Custom Code wird nur beim Publish ausgeliefert — die Designer-Vorschau führt ihn nicht aus.

## Schritt 2 — GA Measurement ID aus Apps & Integrations entfernen

> [!WARNING]
> Ist eine Google Analytics Measurement ID in **Site settings → Apps & Integrations** hinterlegt, injiziert Webflow seinen eigenen GA-Loader **oberhalb Ihres Custom Code**. Sein `gtag('config')` gelangt dann vor Ihren Einwilligungs-Standardwerten in den dataLayer, Google verarbeitet es ohne jede Einschränkung, und Analytics-Cookies werden gesetzt, was auch immer das Banner tut. **Keine CMP kann dieses Rennen gewinnen** — die einzige Lösung ist, die Measurement ID aus diesem Panel zu entfernen und Google Analytics stattdessen in **Builder → Services** zu deklarieren, damit das Banner es erst nach der Einwilligung injiziert.

Das ist nicht theoretisch: Consent-Mode-Standardwerte gelten nur für Tags, die **nach** ihnen in den dataLayer gelangen. Ein früher eingereihtes `gtag('config', 'G-XXXX')` wird verarbeitet, als wäre die Einwilligung nie verweigert worden.

## Wie FlowConsent das verlorene Rennen erkennt

Sie müssen das nicht durch manuelles Cookie-Auditing entdecken. Beim Start inspiziert das Banner den dataLayer: Steht ein `gtag('config')`-Eintrag vor den Einwilligungs-Standardwerten, protokolliert es einen expliziten Fehler in der Browserkonsole und meldet ein `ConsentDefaultRaceLost`-Ereignis an die FlowConsent-Telemetrie, mit den betroffenen Tag-IDs. Sehen Sie diesen Fehler, wird ein Tag oberhalb des Snippets injiziert — auf Webflow ist das fast immer das Panel Apps & Integrations.

## Installation prüfen

Der **Installationsassistent** (Builder → Integration) prüft die Live-Seite für Sie, in der Reihenfolge, in der die Dinge tatsächlich brechen:

1. der FlowConsent-Loader ist vorhanden, mit **Ihrem** Lizenzcode;
2. der Consent-Mode-Stub ist vorhanden;
3. der Stub steht **vor** jedem Google-Tag — und er markiert gezielt ein von Webflows Website-Einstellungen injiziertes Tag.

> [!TIP]
> Schließen Sie mit einem Ablehnungs-Scan aus dem Tab **Compliance** ab: Er lädt Ihre veröffentlichte Website in einem echten Browser, verweigert die Einwilligung und bestätigt, dass nichts feuert. Das ist der Nachweis, dass die Installation korrekt ist — nicht die Tatsache, dass das Banner sichtbar ist.
